Groß und Klein waren am Vorabend des 1. Advent damit beschäftigt, den Weihnachtsbaum neben der Kirche in Kuckum zu schmücken. Während die Erwachsenen per Drehleiter die obersten Zweige mit roten Kugeln dekorierten, kümmerten sich die Jüngeren um die unteren Äste. Anschließend stärkten sich die Ukrainer und ihre deutschen Mitbürger im „Ziegenstall“ hinter der Kirche mit Glühwein, Würstchen und Plätzchen. Die beiden Ankommen-Mitglieder Irmtrud Pechtheyden und Ilonka Gill hatten die deutsch-ukrainische Adventsfeier wie immer bestens organisiert. Rund 60 Gäste waren der Einladung gefolgt.
„Vielleicht bleiben wir ein Stückchen Kuckumer Geschichte“, meinte eine Ukrainerin, die mit ihrer Familie seit vier Jahren im Ort lebt. Viele Ukrainer, die nach dem russischen Angriff im Februar 2022 hier Zuflucht gefunden haben, müssen auf Wohnungssuche gehen, da RWE die ersten 25 Immobilien nun verkaufen will. RWE hatte der Stadt Erkelenz die Häuser im Jahr 2022 zur Unterbringung der Kriegsflüchtlinge zur Verfügung gestellt.
Foto: Andrea Ludwigs-Spalink


